Falscher Pfeffer Zurück

Jamaika "Pfeffer"

Warme, würzige Nase mit einer dominanten Note von Nelkenöl, die an Gewürznelken und frisch geriebene Muskatnuss erinnert, und den Röstnoten von Wacholder bzw. tasmanischem Pfeffer, einem leichten Anflug von Zimt mit einem Hauch von Pfeffer, aber auch frische Zitronen- und Mentholnoten nach Eukalyptusblättern.
  • 5,70 € inkl. MwSt.

    Dose zu 60g (2.12 oz) Preis pro Kilo : 95,00 €

Botanik : Pimenta dioica
Ursprung : Mexiko
Zutaten : 100% Jamaika "Pfeffer"
Konservierung : Schützen vor Licht, Wärme und Feutigkeit
Skala Le Comptoir des Poivres (?) : 5-6
Zeichen : PLM01_P

Jamaika "Pfeffer"
Pimenta dioica

Dieses Gewürz wird landläufig fälschlich als Jamaikapfeffer bezeichnet, hat aber mit der Familie der Pfeffergewächse nichts zu tun. Zutreffender ist es, den Piment, so wie die Engländer, «allspice» («Allgewürz») zu nennen, denn sein Duft erinnert an vier wichtige Gewürze. Weitere Namen des Piments sind Nelkenpfeffer und Neugewürz.


Dieser Baum aus dem tropischen Amerika, aus der Antillenregion, gehört zur botanischen Familie der Myrtengewächse. Angebaut wird er vorwiegend in Jamaika und in den tropischen Gebieten Amerikas, in Guatemala, Honduras, Mexiko.

Dieser große Baum, der auch Pimentmyrte genannt wird, kann bis zu 10 Meter Wuchshöhe erreichen und bis zu 100 Jahre lang Früchte produzieren. Von Juni bis August füllt er sich mit hübschen weißen Blüten, die zu runden, erbsengroßen Beeren werden und sich im reifen Zustand rot färben. Genau wie der Pfeffer werden sie unreif gepflückt und an der Sonne getrocknet, was ihnen eine elegante braune Färbung verleiht.

Verschiedene Versuche, diesen Baum außerhalb seines Ursprungsgebietes anzupflanzen, sind fehlgeschlagen. Die Engländer haben es in Indien versucht. Auch in Sri Lanka, Malaysia und Australien wurde das Experiment erfolglos unternommen.

Auf den Antillen, in Mittelamerika und im Norden Südamerikas wächst der Baum wild. Man taufte dieses Gewürz, das in Europa erstmals von Christoph Kolumbus erwähnt wurde, Jamaikapfeffer, zum einen wegen ungenauer botanischer Kenntnisse, zum anderen aus Gründen des Gewinns, indem man es als «teures Gewürz» ausgab und zu hohen Preisen verkaufte. Die Maya benutzten es, um ihre Toten einzubalsamieren. Heute wird es auf den Antillen viel in der Küche zu Fisch und in ihren köstlichen kleinen Blutwürsten (boudins) verwendet.

Der «Jamaikapfeffer» wird in der Konditorei zur Herstellung von bestimmtem Kleingebäck benutzt und gehört zu den Zutaten des Ketchups (der eine uralte Erfindung der Chinesen ist und von ausgezeichneter Qualität sein kann, wenn es sich nicht um das amerikanische Industrieerzeugnis voller Zucker und künstlicher Aromastoffe handelt, das Sie leider alle kennen), sowie zu den Zutaten der Kräuterliköre Bénédictine und Chartreuse.

Dieses großartige Gewürz ist in unseren Breiten wenig bekannt, und das ist sehr schade, denn es ist reich an Aromen.
Zu Suppen und Ragouts, Eintöpfen und Marinaden. Er kommt auch zu bestimmten Fischen, zu Sardinen, Sardellen, Makrelen und insbesondere Hering, gut zur Geltung. Perfekt zu Fleisch wie Taube, Perlhuhn und Lamm. Wärmstens zu empfehlen im Pot au feu, zur Daube (Schmorgericht) und anderen Ragouts. Er passt ausgezeichnet zu einem Salat aus frischen Früchten wie Melone, Ananas, Erdbeeren, Feigen usw...

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Jamaika "Pfeffer"

Jamaika "Pfeffer"

Warme, würzige Nase mit einer dominanten Note von Nelkenöl, die an Gewürznelken und frisch geriebene Muskatnuss erinnert, und den Röstnoten von Wacholder bzw. tasmanischem Pfeffer, einem leichten Anflug von Zimt mit einem Hauch von Pfeffer, aber auch frische Zitronen- und Mentholnoten nach Eukalyptusblättern.